ألمانكو

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#Persönlichkeitsentwicklung #literatur

Ich persönlich halte nicht viel von den Büchern im Bereich der „Persönlichkeitsentwicklung“.
Warum? Weil die meisten Bücher einen Hintergrund haben, der mit der Mentalität, Weltvorstellung und Wertesystem eines Muslims nicht nur unvereinbar ist, sondern diesem auch diametral widerspricht.

Die psychologischen Faktoren werden oft mit evolutionären und darwinistischen Ursachen begründet, weshalb wohl auch Izetbegović feststellte, dass z. B. die „Psychoanalyse schon von ihrer Methode her mit atheistischen Schlüssen verbunden sein musste.“

Die moderne Psychologie, wie es in einem Lehrbuch lautet, „ist über weite Strecken eine Wissenschaft ohne Seelenbegriff. Dieser Begriff ist von der philosophischen, theologischen und schöngeistigen Tradition des Abendlandes her so vorbelastet, dass viele heutige Psychologen, die sich einem aufgeklärten naturwissenschaftlichen Erkenntnisideal verschrieben haben, mit ihm nichts mehr anfangen können, ja ihn geradezu ablehnen.“

Nach unserem Weltbild ist die Seele aber nicht einfach nur Teil der „absolut materiellen Natur“. Ich nehme auch an, dass die Psychologie und die Literatur in den letzten Jahrhunderten stark geprägt ist von dem vorherrschenden philosophischen Materialismus, der das Pendant vom Idealismus ist. Der Materialismus ist die philosophische Lehre, die alles Wirkliche als Materie interpretiert oder von ihr ableitet und keinen Bereich für „nicht materielles Wirken“ in der Wirklichkeit lässt.

„Geist“, „Vernunft“ und „Bewusstsein“ beherrschen und durchdringen nicht die Welt und die Materie.
Hinzukommt der egozentrische und materialistische Touch in diesen Büchern, die allein das Individuum, seine Bedürfnisse und individuellen Gelüste in den Vordergrund stellen; das Individuum zu seinem eigenen Gott machen.

Das ist mein Eindruck von der westlichen Literatur in diesem Bereich und der arabischen Copy-Paste-Literatur in dieser Sparte.